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Wir sind infiziert.-Kurzurlaub auf Wangerooge-

Ankunft auf Wangerooge.

Das erste Mal auf Wangerooge und das, obwohl wir überhaupt nicht so weit weg wohnen. Was kann man dort an einem verlängertem Wochenende denn so mit Kindern oder auch ohne machen? Ob es uns gefallen hat?

Wie die Idee geboren wurde Wangerooge zu erkunden.

Wir wohnen ja nicht besonders weit von der Nordseeküste entfernt. Wie es immer so ist, schon öfter im Urlaub bis 3000 km gefahren, aber vor der eigenen Haustür mal geschaut? Äh, nö. So haben wir uns für diesen Sommer vorgenommen mal mit den ostfriesischen Inseln anzufangen. Bis auf Langenoog, kannte ich keine und meine Kinder nicht eine einzige. Wir planen ja so oft es geht zu zelten, so zu sagen auf dem Campingtrip zu bleiben. Da es aber jetzt noch zu kalt war, und auf dieser Insel leider eh keine Zelte aufgestellt werden dürfen, buchten wir kurzentschlossen ein verlängertes Wochenende in der Jugendherberge auf Wangerooge.

Strand Wangerooge

Gepflasterte Wellenbrecher, damit nicht soviel Sand weggespült wird.

Diese Insel im Wattenmeer ist die östlichste Insel der ostfriesischen Inseln, die aussieht wie ein Seepferdchen. Wenn ihr euch etwas anhand von Daten und Fakten über dieses schöne Fleckchen Erde erkundigen wollt, dann hier bei Wikipedia ist einiges  ganz übersichtlich dargestellt. Am faszinierendsten finde ich ja diese Inselbewegungen, ausgelöst durch das Meer und den Wind. Wangerooge ist am meisten davon betroffen und wenn man sich damit auseinandersetzt, dann versteht man auch den extremen Dünenschutz.

Die Anfahrt oder warum man eine Stunde früher dasein sollte.

Bis Harlesiel bei Carolinensiel, von wo aus die Fähre fahren sollte, dauerte für uns nur eine gute Stunde. Die Sonne schien und wir saßen freudig erregt im Auto. Etwas Anspannung war schon vorhanden. So früh, wie wir losfahren wollten, ist es mal wieder nicht geworden. Die erste Fähre war unser Ziel.

Faehre Harlesiel-Wangerooge.

Nein, auf diese Fähre kamen wir nicht mehr rauf.

Das eine will man das andere kriegt man. Wir mussten die darauf folgende Fähre nach Wangerooge nehmen. Der Parkplatz zum Parken für maximal 5 Tage direkt vor dem Ableger, war natürlich rappel voll. Während ich das Gepäck aufgab, suchte mein Mann nach einem geeigneten Stellplatz für´s Auto. Diesen fand er ein ganzes Stück entfernt am Flugplatz. Vielleicht wären wir noch auf die Fähre gekommen, wenn mein Mann nicht sein Portmonee bei mir gelassen hätte. Die Herren am Flugplatz wollten nämlich sofort bezahlt werden.

40 Minuten später warteten wir darauf auf die nächste Fähre zu können.

An der Faehre nach Wangerooge.

Ja, es stimmt, ich möchte nicht, dass meine Kinder im Internet sofort erkannt werden. Aber hier ist es ein anderer Grund für die Vermummung. Es war einfach schweinekalt.

Wir schippern los in Richtung Wangerooge.

Wangerooge ist vom Festland aus schon zu sehen und mit der Fähre brauchen wir ca. 45 Minuten bis dorthin.

Wir haben uns auf der Fähre drinnen gleich neben dem Kiosk einen Platz gesucht und gemütlich gemacht. Dort gab es erstmal wieder Kaffee.

Hafen Harlesiel

Der erste Blick von der Fähre “ Wangerooge“.

Die Kinder und mich hielt es aber auch nicht  lange drinnen. Wir gingen an Deck und ließen uns gehörig durchpusten. Wie es eben an der Nordsee ist: Es weht eine steife Briese. Wir beobachteten, wie sich das Festland langsam entfernte und die Insel doch relativ schnell näher kam.

Kueste Harlesiel mit Fährhafen und Strand

Der Fährhafen von Harlesiel wird schnell kleiner. Hier sieht man rechts noch den Wohnmobilstelleplatz und den Strand von Harlesiel.

Auf der entgegenkommenden Fähre von Wangerooge war die Zahl der Passagiere doch sehr übersichtlich. Die meisten nehmen das verlängerte Wochenende doch noch mit.

Faehre von Wangerooge nach Haarteile

Gegenverkehr ist sehr selten.

Je größer die Türme der Westseite Wangerooges wurden , um so ungeduldiger die Kinder. Aber auch die anderen Gäste wurden unruhiger. Gleich würden wir anlegen.

Nur noch 1,6 km zur Jugendherberge.

Während die meisten Passagiere die Inselbahn erstürmten, begann für uns der Fußmarsch zur Jugendherberge. Wir mussten zum Westturm. Wir waren guten Mutes und vertrauten unseren Kindern bezüglich des Durchhaltevermögens. Ein Bollerwagen oder irgendein anderes Gefährt gehörte diesmal nicht mit zu unserem Gepäck.

Am Fährhafen Wangerooge.

Optimismus ist immer gut.

Den Westturm im Blich maschierten wir einfach drauf los. Verlaufen war unmöglich. Und wenn die Kinder sich nicht alle zwei Meter in den Sand fallen lassen hätten, wären wir schneller gewesen. Als ob sie noch nie Sand gesehen haben. Ist wahrscheinlich so eine Art Reflex: “ Oh, Sand.“ und zack rein. Diesen konnten wir auch an unserem Abreisetag bei uns entgegenkommenden Familien mit Kindern beobachten.

Westturm Wangerooge

Schon auf dem Fußweg zur Jugendherberge konnten wir uns dieser schönen Landschaft nicht entziehen.

Unser Zuhause für 2 Nächte.

Letztendlich erreichten wir die Jugendherberge. Sie machte einen anständigen Eindruck. Wir sind freundlich empfangen worden. Die Kinder sind gleich magisch vom Spielplatz angezogen worden. Zur großen Freude gab es ein Basketball-Korb und ein Fußballtor. Außerdem befand sich noch ein Hühner- und Hasenstall auf dem Gelände, immer eine Traube von Kindern drum herum.

Im Westturm wurden wir später einquartiert, hatten wir anfangs gar nicht auf dem Schirm, dass der zur Jugendherberge dazugehört.

Unser Zimmer war noch nicht fertig. Das war uns aber auch egal. Unser Gepäck stellten wir einfach  in einen zugewiesenen Raum. Wir mieteten uns bei Wolfgang, dem Besitzer der dortigen Fahrradstation Fahrräder und ein Anhänger,  und ab ging es, auf dem Deich entlang Richtung Dorf. Wir waren so richtig in Entdeckerlaune.

Was macht man denn nun so auf Wangerooge ?

Am Strand
  • Die Wellen beobachten
Nordsee auf Wangerooge.

Faszination Nordsee. Unsere Jungs konnten wir gar nicht wieder vom Wasser wegbekommen.

  • Am Wasser spielen
  • Im Sand buddeln
  • Im Strandkorb ausruhen
Nordsee und Insel Wangerooge.

Ordentlicher Schiffsverkehr auf der Nordsee.

  • Die Weite und die Frische genießen
Strand Wangerooge

Ein traumhafter breiter Strand.

  • Muscheln suchen
Strand Wangerooge.

Wir haben uns die Taschen voll Muscheln gepackt.

Im Dorf
  • Pudding im „Cafe Pudding“ essen
Cafe Pudding

“ Cafe Pudding“ eine Institution auf Wangerooge. Super nettes Personal.

 

Cafe Pudding auf Wangerooge.

Pudding im “ Cafe Pudding “ mußte einfach sein, nachdem mein Ältester ein Filmbeitrag darüber gesehen hat.

 

  • Die Zedeliusstraße entlanglaufen
Alter Leuchtturm Wangerooge.

Der alte Leuchtturm von Wangerooge beinhaltet ein Museum.

 

Und sonst noch  ?
  • Fahrrad fahren
Auf dem Deich auf Insel Wangerooge.

Immer wieder anhalten, weil Mama Fotos macht. Wie nervig!

  • Spazieren gehen
Osten der Insel Wangerooge.

Lange Spaziergänge. Bei dieser Aussicht hält einen doch nichts mehr davon ab, oder?

  • Die Landschaft und Ruhe der Dünen genießen
Dorf auf Wangerooge.

Der Leuchtturm, natürlich immer im Blickfeld.

Duenen auf der Insel Wangerooge.

Die geschützten Dünen. Hier vergisst man alle Hektik.

  • Tiere, vor allem Vögel beobachten
  • Flugzeuge beim Starten und Landen zusehen
Propreller-Flugzeug auf Wangerooge.

Manche haben es dann doch eilig.

Wie ihr seht, kann man eine Unmenge auf dieser Insel machen. Wir hätten das eine oder andere gerne noch ausgedehnt. Mein sich wiederholender Spruch: “ Wir kommen später mal wieder, und dann…“.

Die Sonne meinte es an diesem Wochenende sehr gut mit uns. Bisher hat mich das maritime Leben nie sonderlich beeindruckt, aber nach diesem aktiven , erholsamen  Wochenende auf der Insel Wangerooge haben wir alle Appetit nach mee(h)r bekommen.

  • Ward ihr auch schon mal dort?
  • Habt ihr eine Lieblingsinsel in der Nord- oder Ostsee?

Vielleicht habt ihr ja Fragen oder auch Tipps, die ihr loswerden wollt, dann schreibt doch ein Kommentar dazu.

Nancy

Nancy

Hallo, ich bin die Hauptautorin in diesem, meinen Blog. Mit meiner Familie zusammen zu sein, ist für mich das schönste was es gibt. Am intensivsten ist es, wenn wir auf Reisen gehen und zusammen neue Dinge entdecken.
Nancy
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4 Kommentare

    • Nancy sagt

      Ja, wir sind bei diesem schönen Wetter auch schon ganz kribbelig. Die anderen ostfriesischen Inseln sind ja auch noch bei uns im Hinterkopf.😎☀️Sonnige Grüße.

  1. Marlene sagt

    Hallo Nancy, ich bin totaler Fan der gesamten Region Ost- und Nordfriesland. Man kann herrlich relaxen und jede Menge unternehmen. Die Inseln Amrum und Spiekeroog sind meine Favoriten für einen einwöchigen Urlaub.
    Dein Post kitzelt schon Seeluft in die Nase!

    • Oh,ja Spiekeroog steht als nächstes an, erstmal nur für ein Wochenende auf dem Zeltplatz. Wir sitzen quasi schon auf gepackten Rucksäcken. Heute wollen wir im Garten schon mal unser neues Zelt testen. Wir freuen uns schon. Bei unseren Freunden steht Spiekeroog auch ganz oben im Kurs. Ich bin maximal gespannt. Schöne Grüße aus dem Oldenburger Land.

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