Frankreich, Wohnmobil-Touren, Wohnmobiltour Südfrankreich 2011 (mit unserem Bus)
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Unsere erste Wohnmobiltour nach Südfrankreich, Languedoc-Roussillon (3.Teil)

Languedoc-Roussillon-weiter-Strand

Wir hatten schon eine enorme Strecke hinter uns. Mittlerweile waren wir so begeistert von Frankreich, dass wir uns über die anfänglichen Zweifel nur wundern konnten. Unser Weg ging noch ein bisschen weiter Richtung Westen ins Languedoc-Roussillon und dann fuhren wir über die Provence schon wieder Richtung nach Hause. Es gab aber weiterhin tolle Sachen zu sehen.

Weiter Richtung Südwesten.

Um einen Überblick über unseren letzten Streckenabschnitt zu bekommen, könnt ihr hier bei Google maps meine Karte anschauen. Ein Klick auf das Bild reicht auch.

Hier gibt es die beiden ersten Teile, der dreiteiligen Serie:

 

Languedoc-Roussillon-Karte

Unsere letzen Streckenabschnitte. Beim Klick auf das Bild werdet ihr zu Google maps: “ My mape“ weitergeleitet.

Vom Pont du Gard zum nächsten Campingplatz nach Gruissan im Languedoc-Rossillon.

Durch die Camargue

Ja das Land der Flamingos, weißen Pferde und schwarzen Stiere.  Also schwarze Stiere haben wir gesehen, weiße Pferde auch, aber Flamingos? Nein, leider nicht. Waren wir zur falschen Zeit dort oder am falschen Ort ? Ich weiß es nicht.

Camargue-schwarze-Stiere

Hier ein etwas unscharfes Bild von den schwarzen Stieren.

Die Camargue war für uns jetzt landschaftlich nicht so der Hit.

Flamingostatue in der Camarque

Das war der einzige Flamingo, den wir gesehen haben. Dafür aber besonders groß.

Unser Ziel- Campingplatz „Camping LVL Les Ayguades“ in Gruissan, Languedoc-Rossillon

Der Campingplatz ist wunderschön am Meer gelegen. Die Anlage befindet sich im neuen Gruissan, einem Gebäudekomplex, der speziell als Urlaubsort angelegt ist, mit Ferienwohnungen. Zusammengefasst : Nicht besonders hübsch, aber auf dem Campingplatz bekommt man davon nicht viel mit.

Wir fanden auf dem Campingplatz LVL Les Ayguades einen schönen Stellplatz…..

Stellplatz auf dem Campingplatz LVL Les Ayguades

Wer die Wahl hat, hat die Qual.

.fast in Alleinlage, wenn man sich so umguckte.

Es war dort sehr ruhig.

Kind spielt mit den Autos auf Campingplatz.

Bei so einem ruhigen Campingplatz konnte man sich absolut auf sein Spiel konzentrieren.

Der Platz hatte einen direkten Zugang zum Meer. Ich kenne Bekannte, die verschanzen sich 3 Wochen auf so einem Platz, genießen jeden Tag das Meer und tauchen dann nach 3 Wochen wieder auf. Tiefenentspannt. Languedoc-Roussillon in bekannt für die breiten vielen Sandstrände.

Strand Gruissan.

Morgens fühlten wir uns am Strand besonders einsam.

Ausflug nach Gruissan-Village.

Um aus der Ruhe mal wieder heraus zu kommen und anderen Freuden des Lebens nach zu gehen, machten wir einen Bummel durch Gruissan-Village.

Wir spazierten in diesem historischen Stadtkern etwas umher.  Es gab die Burgruine des Tour Barberousse. Die wir uns anschauten. Wir genossen einfach die ruhige, französische Urlaubsatmosphäre.

 

Tour Barberousse in Gruissan

Reste der Burganlage-Tour Barberousse

Wir machten uns bald auf den Weg, um etwas essen zu gehen.

Vater und Sohn in Grussian.

Wer ist hier wohl cooler?

Überall am Hafen gab es viele Restaurant, die sich schon allmählich füllten.

Statue in Gruissan.

Wirklich jeder trinkt hier Wein, jeder!

Bei der Anzahlt der Touristen hatten wir irgendwie das Gefühl hier auch nur als Tourist Essen zu bekommen, so wie man das ja leider manches Mal schon an Touristenorten in Deutschland erlebt hat. Ich meine, wo man eben einfach so abgefertigt wird und nicht besonders auf die Qualität achtet, weil man ja eh nicht  wieder kommt.

Aber überall in den Restaurant saßen auch Franzosen. Für uns ein Indikator, dass das Essen nicht schlecht sein kann. Wir wählten einfach einen Platz in einem beliebigen Restaurant aus, bevor wir gar nichts mehr bekamen.

Hier habe ich das erste Mal Muscheln bestellt. Zu Hause essen wir ja eher vegetarisch, aber hier dachte ich , muß ich das einfach mal probieren. Tja, was soll ich groß herum palavern. Es war wirklich lecker. Neben dem fantastischen Essen stimmte auch sonst mal wieder alles. Die Bedienung war einfach extrem nett und schnell (was uns ja eigentlich egal war, aber was das Essen hier angeht, sind sie einfach auf Zack.)

Muschelessen in Gruissan.

Sieht ja immer mächtig aus.

Narbonne

Ein weiterer bekannter Ort im Languedoc-Roussillon, den wir uns nicht entgehen lassen haben, war Narbonne. Schon von Weitem ist die berühmteste Sehenswürdigkeit des Ortes zu sehen. Die Cathédrale Saint-Just-et-Saint-Pasteur.

Cathédrale Saint-Just-et-Saint-Pasteur in Narbonne.

Schon von der Nationalstraße aus ist die Kathedrale zu sehen. Kaum zu glauben, dass sie nie vollendet worden ist.

 

Informationen zu Narbonne(Languedog-Roussillon):

  • 53.462 Einwohnern
  • liegt am Canal de la Robin, durch Canal de Jonction Verbindung zum Canal du Midi
  • war einst ein Fischerort
  • erste römische Kolonie außerhalb Italiens
  • durch Narbonne führte erste Römerstraße in Gallien, die Via Domitia
  • 1272-1332 entstand die Kathedrale Saint-Just, mit 41 m eine der höchsten Frankreichs

Vor dem Rathaus unter Glas waren noch Teile der Via Dometia zu sehen, diese fand ich ja neben der massigen Kathedrale mit am beeindruckendsten.

Gotischer Kreuzgang der Kathedrale in Narbonne.

Der gotische Kreuzgang der Kathedrale.

Die Kathedrale war nur stückenweise zu fotografieren.

Turm der Kathedrale in Narbonne.

Einer der Türme der Kathedrale.

In Narbonne besuchten wir auch einige riesige Markthalle, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Ich habe keine Fotos davon, aber hier könnt ihr euch mal auf der Seite dieser Halle umsehen. Uns lief auf jeden Fall das Wasser im Mund zusammen, bei der Menge Leckereien.

Da auch die Mittagszeit heran gerückt war, gingen wir nach dem Markthallenbesuch unserer liebgewonnenen Beschäftigung ein geeignetes Restaurant zu finden nach.

Wir fanden eins am Canal du Robin und waren wieder sehr angetan, von beidem.

So einen Urlaub auf einem Hausboot auf dem Canal du Midi ist ja auch immer noch ein Traum von mir. Am besten wenn alle Kinder schwimmen können, sollten wir dieses Projekt mal angehen. Wir freuten uns aber schon alleine bei dem Anblick des Canal du Robin, der ja durch den Canal de Jonction auf den Canal du Midi trifft.

Canal du Robin in Narbonne.

Canal du Robin.

Narbonne hat uns sehr gut gefallen und war auch mit den kleinen Kindern gut machbar. Sonst haben wir ja größere Städte doch eher links liegen gelassen.

Wieder auf dem Campingplatz

 

Abendessen auf dem Campingplatz.

Den Tag ließen wir auf dem Campingplatz mit Nudeln und Pesto ganz gemütlich ausklingen.

Cité von Carcassonne

Jetzt befanden wir uns definitiv auf dem Heimweg. Es ging wieder weg in östlicher und nördlicher Richtung. Bevor wir aber den nächsten Campingplatz ( wieder in der Provence) ansteuerten, haben wir uns Carcassonne vorgenommen. Eine Bilderbuchfestung im Languedoc-Roussillon, die das Herz unseres Ältesten als damaliger Ritterfan zum Hören höher schlagen ließ.

Informationen zu Carcassonne:

  • mittelalterliche Festung auf einem Hügel neben dem Fluß Aude gelegen
  • von einer 3 km doppelten Festungsmauer mit 52 Wehrtürmen umgeben
  • Ursprung schon zu Römerzeiten
  • 229 Menschen wohnen heute noch ständig auf den 14 Hektar dort
  • im 13. Jahrhunderts befand sich dort die zentrale Verwaltung der Inquisition in Südfrankreich
  • Viollet-le-Duce  restaurierte im 19. Jhr. diese Festung
  • 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt
  • mit die meistbesuchteste Sehenswürdigkeit Frankreichs( Quelle:Wikipedia   und France.fr

 

 

Eingang mit der Statue der Dame Carcase in Carcassonne.

Rechts, eher im Hintergrund, ist die Statue der Dame Carcase zu sehen.

Wie Carcassonne zu seinem Namen kam: Die Legende besagt, dass die damalige Burgherrin Madame Carcase bei einer Belagerung ein Schwein mästen ließ, um es über die Mauer den Belagerern vor die Füße zu werfen. Diese dachten, wenn die Bevölkerung der Burg einfach so ein Schwein herunter wirft, wird es dort wohl noch mehr geben. Daraufhin gaben sie die Belagerung auf und zogen von dannen. Zum Ende der Belagerung läuteten die Glocken und ein Belagerer sagte: “ Madam Carcas sonne“ – Madam Carcas läutet. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Cité_ von_ Carcassonne)
Wir betreten die Festung
Eingang mit Bogen Cité von Carcassonne.

Einmal durch die Bögen hindurch.

Ganz faszinierend ist es, wenn man den Komplex aus der Ferne sieht, wie hier auf dem Foto dieser Homepage.

 

Doppelte Burgmauer Carcassonne.

Geht man durch den Eingang durch kann man zwischen die doppelt Burgmauer sehen. Hier sieht man auch ein paar der insgesamt 52 Türme.

Nachdem  wir die Burgmauern hinter uns gelassen hatten, betraten wir die engeren Gassen und ließen uns mit den Besucherströmen mitreißen. Nein, so schlimm war es noch nicht. Es war ja Nebensaison und auch vormittags und kein Wochenende. So hielt sich alles noch in angenehmen Grenzen.

Gasse in Carcassonne.

Engere Gassen mit den verschiedensten Läden und Restaurants.

Mein ältester Sohn blieb natürlich mit der Nase an den zahlreichen Läden, die Ritterutensilien verkauften, kleben. Der Wunsch nach einem Schwert oder einer Lanze war schon sehr groß.

Ritterladen in Carcassonne.

Ein Ritterhelm oder ein Kettenhemd gefällig?

Für die Mama waren die Schokoladen-Geschäfte anziehender. Im Schaufenster waren rosa und cremefarbene Stapel zu sehen, die sich bei näherem Hinsehen als Schokoladentafeln entpuppten.

Confiserie Carcassonne.

Da bleibt man unweigerlich stehen.

Verließen wir mal die Hauptgassen, fanden wir auch ganz ruhige, auch mal menschenleere  Plätzchen.

Restaurant Carcassonne.

Schon von Außen wirkten die meisten Restaurants sehr einladend.

Ah, ja. Auch hier begannen wir uns rechtzeitig nach einem Restaurant um zu sehen. Unsere innere Uhr war schon so eingestellt, dass wir unruhig wurden, wenn der Zeiger auf die 12 Uhr zuging. Wir wurden schnell fündig. Hier brüllte mein ältester Sohn, als mein Mann mit seinem Schulfranzösich gerade jus de pomme für ihn bestellte: “ Ich will kein jus de pomme, ich will Apfelsaft und Pommes!!“

Tour du treseau in Carcassonne.

Tour du treseau. Der Schatzturm

Es war spannend sich in Carcassonne einfach treiben zu lassen und den Wegen zu folgen und zu schauen, wo man wohl ankommen wird. Ab und zu entdeckten wir  mal entlegene Winkel.

Kathedrale Saint-Nazaire in Carcassonne.

Kathedrale Saint-Nazaire.

Sehr beeindruckende Festung mit einer sehr spannenden Geschichte, und auf jeden Fall nicht nur für Ritterfans.

Für uns ging es nach diesem Vormittag mit ganz vielen Eindrücken im Kopf wieder Richtung Osten nach Saint-Remy-de-Provence.

Wir verlassen Languedoc-Roussillon und fahren nach Saint-Rémy-de-Provence

Unsere Fahrt zu unserem nächsten Ziel hat sich hingezogen. Wir waren länger unterwegs, als eingeplant. Irgendwie sind wir ein wenig umhergeirrt. Unser Navi führte uns auf teilweise anmutende Feldwege, die uns etwas stutzig machten.

Mit Platanen begrenzte Straße in der Provence.

Diese mit Platanen gesäumten Straßen, sind für mich ein typisches Bild für Südfrankreich.

Ich hatte etwas Angst, dass wir kein Platz mehr auf dem Campingplatz bekommen würden. 19.30 Uhr kamen wir an und es war alles kein Problem. Wir bekamen noch zur Begrüßung eine Flasche Wein geschenkt. Obwohl es für unsere Kinder schon relativ spät war, ging es noch zum obligatorischen Besuch des Spielplatzes.

Der Campingplatz “ Pergomas“ in St.Remy lag am Dorfrand, neben einer Schule. Ein schöner ruhiger Platz und sehr, sehr sauber. Von dort aus kann man zu Fuß in den Ort hineingehen.

 

 

 

 

Campingplatz Pegomas in Saint-Remy-de-Provence

Blick auf den Campingplatz-Pool vom Spielplatz aus.

Saint-Rémy-de-Provence:

  • bekannt von Vincent van Gogh, der hier 1 Jahr vom 8. Mai 1889 bis 16.Mai 1890 in der psychiatrischen Anstalt “ Saint-Paul-de-Mausole“. Er malte hier einige seiner schönsten Bilder.
  • Geburtsort von Nostradamus. ( Quelle:“ Provence, Cote-d’Azur, Seite 658, Ralf Nestmeyer)

 

Markt in Saint-Rémy

Der nächste Tag war ja schon wieder unser Abreisetag. Vorher wollten wir aber noch in den Ort hinein. Es war Markttag. Für anderes hatten wir keine Zeit.

Unseren Bus stellten wir beim Campingplatz auf dem Parkplatz der angrenzenden Schule ab und  spazierten in die Altstadt.

Es war rappelvoll und wunderschön. Der Markt war eine Augenweide.

Wir ließen uns von der Menge langsam mitziehen. All unsere Sinne waren gefordert. Es war ein französischer Bilderbuchmarkt. Der Käse verströmte seinen würzigen Geruch, ebenso hing der Duft von geräucherter Wurst und Schinken in der Luft. Obst und Gemüse gab es in Hülle und Fülle.  Es war alles so schön hergerichtet. Ein wahres Schlemmerparadies.

Wir liefen betört hin und her und wußten manchmal gar nicht, wohin zuerst.

Olivenstand auf dem Markt in Saint-Rémy-de-Provence.

Wie kann man bei dem Anblick nichts kaufen.

Wir konnten uns von dem Markt kaum trennen. Aber ein Blick auf die Uhr zeigte uns: Mittagszeit. Also wieder schnell ein Restaurant suchen. Nachdem wir die ganzen Leckereien auf dem Mark gesehen haben, hatten wir auch so richtig Appetit. Heiß war es auch und eine Pause tat sowieso gut.

 

Hund im Brunnen in Saint-Rémy-de-Provence.

Den Hund haben wir ein bißchen beneidet. Wir hätten uns auch gerne in dem Brunnen abgekühlt.

Ich war ja so naiv, dass ich glaubte nach unserem Mittag nochmals ein bißchen über den Markt zu schlendern. So lange waren wir jetzt auch nicht im Restaurant. Aber was war das…??

Gähnende Leere

Wir betraten die kleinen Gassen und es war alles weg. Keine Stände, keine Menschen. Als ob der Markt nur ein Spuk war und jetzt vorbei.

Leere Straßen in Saint-Rémy-de-Provence nach dem Markt.

Leergefegt und alle sind am Mittagstisch.

Nur ein paar olle Pappkisten, Müll auf dem Platz zeugten davon, daß sich hier gerade Marktstände befanden und sich Menschen gegenseitig auf die Füße traten. Es war etwas abgefahren. Die Leute müssen alles in einem Affentempo eingepackt und weg gefahren sein.

Leerer Marktplatz in Saint-Rémy-de-Provence.

Das ist vom ganzen Trubel zuvor übrig geblieben. Fehlt nur noch die Heukugel, die vom Wind durchs Bild kullert, wie in einem alten Western.

Letzte Nacht in Frankreich

Gesättigt und zufrieden machten wir uns auf zu unserem letzten Campingplatz in Frankreich (schluchz..) in die Nähe von Vienne, in der wir uns morgen vormittag noch als Stärkung für die Weiterfahrt aufhalten wollten.

Der Campingplatz “ Camping le Botemps“ lag abgeschieden ca. 18 km von Vienne entfernt. Ebenfalls sehr ruhiger Campingplatz. Hier merkten wir schon das Ende der Saison nahen. Es war am Abend schon deutlich kühler.

Vienne

Diesen Ort hatten wir uns zum Verweilen am Vormittag ausgesucht. Wir wollten noch ein bißchen bummeln gehen und zum Abschluss noch mal richtig französisch Mittagessen gehen. Einen Parkplatz fanden wir etwas außerhalb vom Zentrum.

Ein toller Ausblick auf Vienne an der Rhone.

Wir erwarteten gar nichts von dieser Stadt, wir hatten nichts geplant und wurden komplett überrumpelt von den ganzen Sehenswürdigkeiten hier. So wurde der letzte Tag zu einer richtigen Sightseeingtour.

Wir gingen nichts ahnend planlos durch die Straßen und stießen direkt auf Temple d’Auguste et de Livie, wie ich später nachgelesen habe. Es ist eins von vielen römischen Bauten. Vienne war die zweite Hauptstadt Südgalliens( Quelle: Wikipedia https:www//de.wikipedia.org/wiki. Vienne_Isere)

 

Temple d'Auguste et de Livie in Vienne.

Ja, die Römer waren auch hier.

Und christliche Gebäude entdeckten wir, die nicht minder beeindruckend waren zu sehen.

Kathedrale Saint-Maurice in Vienne.

Kathedrale Saint-Maurice.

 Kirche Saint Pierre in Vienne.

Kirche Saint Pierre , eine der ältesten Kirchen Frankreichs.

Also Vienne ist auf jeden Fall ein Besuch wehrt. Gerade für Geschichtsinteressierte.

Nach dem vorzüglichen Mittag kauften wir noch mehr oder weniger gesunde Lebensmittel ein.

Baguettekauf in Vienne.

Mit dem Baguette unterm Arm, könnte mein Mann auch als Franzose durchgehen.

Mein Mann holte das Auto auf einen freien Parkplatz direkt in der Innenstadt und neben einen kleinen Parkt mit einem tollen Spielplatz. So konnte er noch ein bisschen ruhen, während ich mit den Kindern auf den Spielplatz ging.

Ja, und dann ging es wieder nach Deutschland. Wir fuhren am frühen Abend los, so dass die Kinder die Fahrt wieder verschlafen konnten. Stellten uns kurz nach dem Grenzübertritt auf einem Stellplatz zum Übernachten. Mit einem Zwischenstopp mit Übernachtung in Hennef, um meinen Bruder zu besuchen und die Fahrt nicht zu lang werden lassen.

Das große Fazit

  • Ein super Campingurlaub in Frankreich
  • Große Überraschung, nach anfänglichen, unnötigen Bedenken: -viele gastfreundliche und nette Franzosen
  • Wir haben so unglaublich viel gesehen und haben uns trotzdem gut entspannen können.
  •  Wir haben das französische Essen kennen und lieben gelernt und wollen mehr.
  • Mit kleinen Kindern war diese Tour absolut machbar. Sie waren trotz der häufigen Ortswechsel sehr ausgeglichen und wirkten nicht gestresst und hatten viel Spaß.
  • Wir können es nur weiterempfehlen!
  • Es war natürlich nicht unsere letzte Frankreichreise. Uns zieht es immer wieder dort hin.
Warum wir die Wohnmobilreise mit Kinder als perfekten Urlaub sahen und wie wir es organisierten.
  • Als Eltern haben wir viel sehen können, da wir viel rumgekommen sind
  • Die Kinder hatten trotz der vielen Ortswechsel ihr zu Hause immer dabei und mußten sich so nicht an neuer Unterkünfte gewöhnen.
  • Es hatte sich so entwickelt, dass wir uns meistens auf dem Weg zum nächsten Campingplatz morgens und vormittags etwas angeguckt haben und noch Mittag gegessen haben.
  • Nach dem Mittag sind wir weitergefahren und die Kinder nutzten dies für ihren Mittagsschlaf. So waren die Fahrten absolut stressfrei. Unser Ältester fragte dann immer schon, wenn er müde war, wann wir denn endlich weiterfahren würden.
  • Nebensaison war perfekt. Es war bis auf eine schwüle Nacht, nie zu heiß.
  • Große Städte haben wir von vornherein meist ausgeschlossen. Es mußte alles bequem zu erreichen sein.

Hier könnt ihr die ersten beiden Teile nachlesen, wenn ihr es nicht schon habt.

Viel Spaß beim Lesen.

Eure Nancy.

 

* Haftung: Meine Berichte schreibe ich auf der Basis meiner Erfahrungen aus unseren Campingurlauben in Südfrankreich. Selbst bei genauer Recherche können mir Fehler in Ortsbeschreibungen und anderen Daten unterlaufen sein für die ich keine Haftung übernehme.

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Nancy

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Hallo, ich bin die Hauptautorin in diesem, meinen Blog. Mit meiner Familie zusammen zu sein, ist für mich das schönste was es gibt. Am intensivsten ist es, wenn wir auf Reisen gehen und zusammen neue Dinge entdecken.
Nancy

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