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Wohnmobiltour nach Südfrankreich in die Provence (2. Teil)

Cote d`Azur, St. Tropez, Provence… Da entstehen unweigerlich Bilder im Kopf, auch wenn man noch nie da war. So azur stellte sich uns das Meer gar nicht dar und so richtig begeistert waren wir bei unserer Ankunft auch nicht. Es wurde aber besser. Soviel kann ich schon mal verraten.

Hinweis: Dies ist der 2. Teil des Reiseberichtes über unsere erste Tour nach Südfrankreich. Den 1.Teil gibt es hier.

Ein Überblick über unseren Streckenabschnitt im 2. Teil meines Reiseberichtes in Südfrankreich/ Provence

Hier habe ich den Streckenabschnitt auf “ My maps“ bei google maps verlinkt.

Karte von Suedfrankreich.

Unser 2. Streckenabschnitt. Wenn ihr auf das Bild klickt, kommt ihr zu google maps, “ My map“ und könnt es euch dort auf der Karte anschauen.

Hier habe ich die Besichtigungsorte und die Campingplätze angegeben.

Es hatte sich so ergeben, dass, wenn wir uns etwas anschauen wollten, wir dort in der Nähe einen Campingplatz suchten. Am nächsten Tag sind wir dann meistens früh aufgestanden, um dann den Vormittag die Dinge anschauten, die uns interessierten. Oft haben wir dann dort noch Mittag gegessen und am frühen Nachmittag ging es dann zum nächsten Campingplatz weiter. Es sei denn, wir sind länger geblieben. Die Kinder nutzten die Zeit der Fahrt für ihren Mittagsschlaf, was sehr angenehm war.

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La mer

Ja, wir hatten etwas Pech mit dem Wetter. Der Himmel war so bewölkt, dass wir das Meer nur erahnen konnten, als wir aus dem Bergen Richtung Süden fuhren. Nein, wie bei “ Mr. Bean macht Urlaub“ als er Südfrankreich erreicht und die Cote Azur zum ersten Mal sieht,war es nicht.

Wir erreichten den Campingplatz „Parc des Maurettes“, eine gute Empfehlung aus dem Buch von Markus Ott ( „Frankreichs Süden mit dem Wohnmobil“) und zwar nicht der unmittelbaren Umgebung wegen, sondern weil es ganz gut gelegen ist, um Ausflüge zu unternehmen. Der Platzt liegt zwischen Cannes und Nizza und gleich neben Antibes. Es gibt also einiges rundherum zu erkunden. Wir haben von vornherein wegen unserer Kinder größere Städte ausgeschlossen, so war es für uns nur ein Übernachtungsplatz für eine Nacht.

Der Campingplatz ist eine Insel im Industriegebiet von Villeneuve-Lobet-Plage und tröstete uns über die erste Enttäuschung der Umgebung hinweg, weil er wirklich ganz nett war und alles hatte was man brauchte, bis hin zu einem freundlichem Personal.

Das Meer wollten wir natürlich schon sehen. So spazierten wir  durch auffallend viele Baustellen und viel Verkehr dort hin. Nein, Begeisterung hat das bei uns auch nicht hervor gerufen. Der Strand war ziemlich dreckig und voller Müll. Wir freuten uns darauf, am nächsten Tag diesen Ort wieder zu verlassen.

Die Nacht war sehr schwül und damit auch sehr unruhig. Keiner wußte wie er liegen sollte. Es blieb aber für unser Urlaub die einzige schwüle Nacht. Mit Kindern wieder ein Vorteil nicht in der hitzigen Hauptsaison zu fahren.

Villeneuve-Loubet-Plage Suedfrankreich

Villeneuve-Loubet-Plage am Morgen unserer Weiterfahrt. Es kann nur besser werden.

Am Mittelmeer entlang

Wir fuhren morgens optimistisch weiter gen Westen immer das Meer auf der linken Seite. Und tatsächlich, je weiter wir in diese Richtung fuhren, umso schöner wurde es. Die Wolken blieben zwar, aber zwischenzeitlich ließ sich doch immer mal wieder die Sonne blicken.

Suedfrankreich Strasse am Mittelmeer.

Hier sind wir auf der D6007, der Straße, die anfangs nur am Meer entlangführt.

Wir freuten uns auf St. Tropez, unser Zwischenstopp, bevor wir den nächsten Campingplatz anfahren würden, auf dem wir dann auch mal länger bleiben wollten.

St-Tropez, einer der bekanntesten Orte in Südfrankreich

Ja, wir mußten es uns ansehen. Ich denke, die meisten von uns machen dort mal Halt, wenn man schon in der Nähe ist. Wir alle kennen St-Tropez aus Funk und Fernsehen ( und Internet). Bei mir war es nicht der Film mit Brigitte Bardot, der mich das erste Mal mit diesem Ort konfrontierte, nein ich glaube es war damals der Film mit Louis de Funes “ Die Gendarmen von Saint Tropez“. Ja, dazu stehe ich.

Saint-Tropez in Suedfrankreich.

Saint Tropez- Der Ort der Yachten: groß-größer-am größten.

Früher ein malerisches Fischerdörfchen, heute ein Zentrum mondänen Lebens im Reichtum und Überfluß. Es war schwer bzw. kaum möglich sich von dem Anblick der riesigen Yachten loszureißen und noch Spuren des einstiegen Dörfchens von vor über 60 Jahren zu sehen. Mittlerweile sind die einen dort um die Yachten und ihre Besitzer zu bestaunen und die anderen um sich bestaunen zu lassen.

Saint-Tropez Hafen

Die Yachten stehlen dem Ort die Show.

Muss man vielleicht mal gesehen haben, aber dann ist auch gut. Es gibt viele schönere Ort. Einen davon haben wir gesehen. Davon dann gleich mehr.

Bormes Les Mimosas, Campingplatz Camp du Domain

Dort haben wir erstmal für 3 Tage Pause gemacht. Einfach mal nur Strand und Sonne genießen, sonst nix.

Der Campingplatz Camp du Domain war ideal zum ausruhen. Er liegt an einer Bucht des Mittelmeeres. Stellplätze findet man teilweise unten am Meer und auf einem kleinen Hügel, der sich dort auf dem Platz aufbaut. Wir waren ziemlich weit oben. Zum Strand war es schon eine kleine Wanderung.Wir hatten aber unseren faltbaren Bollerwagen dabei, in dem wir die ganzen Badesachen und Decken und Strandmuschel transportieren konnten.

Der Strand des Campingplatzes Camp du Domain

Der Strand des Campingplatzes Camp du Domain.

Gerade für kleinere Kinder ist dieser Strand perfekt. Einmal der Sand, keine größeren Wellen und es geht flach ins Wasser, so dass die kleinen gefahrlos vorne buddeln können.

Der Strand des Campingplatzes Camp du Domain

Wie gesagt, es war Nachsaison und es gab keine überfüllten Strände.

Völlig relaxt und mit frisch gewaschener Wäsche machten wir uns weiter auf den Weg Richtung Westen.

Sanary-sur-Mer

Also, hier ist zum Beispiel ein schönerer Ort, an den ich gedacht habe, als ich das über Saint Tropez geschrieben habe.

Dies ist ein Ort, den man gerne öfter ansteuert. Wir waren total fasziniert. Hier fanden wir es so vor, wie wir uns Südfrankreich vorgestellt haben. Ein Markt, ein ruhiger, verschlafener Hafen in dem keine Riesenyachten den Blick auf das Meer versperrten und einladende Restaurants rundherum.

Sanary sur mer

Hier scheinen die Uhren anders zu gehen. Keine Spur von Hektik.

Hier in Sanary „trauten“ wir uns das erste Mal mit unseren kleinen Kindern essen zu gehen. Dadurch, dass man hier bei dem Wetter draußen essen konnte, war die Hürde etwas niedriger. Wir fanden eben einen Tisch in einem Restaurant am Hafen. Rundherum aßen fast nur Franzosen. Da dachten wir uns, kann das Essen nicht so schlecht sein. Nein, es war fantastisch. Ich kann mich noch ganz genau an meinen Lachs auf Reis erinnern, und wie ich dieses Mittagessen genoss. Seit diesem Tag gingen wir ganz oft mit unseren Kindern in Restaurants. Es klappte so dermaßen gut und ehrlich, wir haben bis heute in Frankreich keine schlechtes Essen in einem Restaurant gegessen ( was es bestimmt auch geben mag).

Hafen von Sanary sur mer.

Hafen von Sanary sur mer.

Warum Sanary mich noch so begeisterte

Es ist die deutsch-französische Geschichte, die hier stattfand. In den dreißiger Jahren nach der nationalsozialistischen Machtergreifung in Deutschland lebten viele Deutsche hier unterschiedlich lange im Exil. Darunter viele bekannte Schriftsteller, wie Lion Feuchtwarmer, Arnold Zweig, Thomas und Heinrich Mann usw. Ludwig Marcuse (ein deutscher Schriftsteller und Philosoph) schriebe später, das Sanary sur Mer “ eine Zeitlang die Hauptstadt der deutschen Literatur “ war. In dem Reiseführer von Ralf Nestmeyer steht noch ein kleiner Text über 2 Seiten, durch dem man mehr erfahren kann. Unter anderem 2 kleine Geschichten warum Brecht, Zweig und Lion Feuchtwarmer beinahe in Sanary verunglückt sind, oder wie Aldus Huxley von seinem Haus Lion Feuchtwanger beim Morgensport beobachtet hat. Siehe dazu auch meine Literaturempfehlung.

Unsere Fahrt ins Luberon

Nach dem traumhaften Aufenthalt in Sanary sur Mer, ging es weiter auf der Autobahn Richtung Avignon. In Apt erledigten wir noch unseren Einkauf und dann steuerten wir nur noch unser Ziel den Campingplatz Domaine des Chênes Blancs.

Im Luberon in Suedfrankreich und Provence.

Es war Nachmittag und die Sonne tauchte die Landschaft in ein gemütlich warmes Orange.

Überall sahen wir natürlich die Weinfelder. Die Trauben sahen schon sehr gut aus.

Weinreben in Suedfrankreich- Provence

Die Franzosen und ihr Wein.

Der Campingplatz war klein aber hat uns sehr gut gefallen. Er war sehr gemütlich und die Leute dort sehr, sehr freundlich. Es war sehr ruhig, da wir außerhalb der Saison waren und irgendwelche Animationsprogramme nicht mehr stattfanden. Dieser Platz ist ein guter Ausgangspunkt zur Besichtigung von Sehenswürdigkeiten, wie z.B Roussillon mit seinen Ockerbrüchen, was wir uns für den nächsten Tag vorgenommen haben.

Campingplatz Domaine des Chênes Blancs in der Provence

Ah, lecker. Das ganze Obst landete gleich auf dem Tisch und dann im Bauch, in fester und auch flüssiger Form.

Roussillon und seine Ockerbrüche.

Schon auf dem Weg dahin sah man diese ockerfarbenen Felsen, und alleine das war schon sehr beeindruckend. Was sollte denn da noch kommen?

Luberon Provence

Ein Vorgeschmack auf die Ockerbrüche.

Es war ein strahlend blauer Tag, und sehr warm.

Roussillon in der Provence.

Hier sieht man schon einige Gemäuer von Roussillon.

Wir fanden einen öffentlichen kostenpflichtigen Parkplatz am Fuße des Ortes, auch für Wohnmobile geeignet.

Roussillon in der Provence.

Wohnmobil gut untergebracht. Gut eingecremt und Baby gut geschützt, so ging es zu den Ockerbrüchen.

Die Ockerbrüche ( Sentier de ocres)
Informationen zu Roussillon und seinen Ockerbrüchen:  Roussillon ist eine Kleinstadt am Fuße des Luberon- Massivs in der Provence mit 1328 Einwohnern. Bekannt ist es durch seine ockerfarbene Erde, die schon zur Römerzeit dort für die Farbherstellung abgebaut wurde. Der Ocherabbau wurde noch bis 1930 betrieben. Heute kann man diese gegen ein Eintrittsgeld besichtigen und dieses einmalige Farbzusammenspiel der ockerfarbenen Felsen vor dem blauem Himmel und der grünen Pinien bewundern. ( Quelle: Wikipedia)

Ich kann mir vorstellen, oder wie …. in seinem Reiseführer auch beschreibt, ist es in der Hauptsaison voller Touristen. Wenn es möglich ist, ist eine Besichtigung in der Nebensaison eher zu empfehlen.

Hier seht ihr nur eine kleine Auswahl von Fotos, die wir dort geschossen haben. Es war aber auch zu verlockend. Immer wieder ergaben sich die unterschiedlichsten Motive, die fotografiert werden mussten.

Ockerfelsen in Roussillon Provence

Bizarre Ockerfelsen. Die Farben waren unglaublich.

Empfehlenswert sind auch feste Schuhe. Unseren Ausflug mit Schlappen und Flip-Flops kann hier als Negativbeispiel betrachten werden.

Ockerbrueche Roussillon Provence

Diese künstliche Landschaft mit den strahlenden Ockertönen beeindruckte auch schon meinen Zweijährigen.

In diesem Ockerfelsen Gebiet kann man sich schon ein Weilchen aufhalten. Man findet immer wieder Aussichten die “ Ohs „und „Ahs“ hervor rufen.

Ockerfelsen in Roussillon

Man spaziert gemütlich in einer Runde umher. Es gibt auch tolle schattige Plätze, um auch mal eine Pause zu machen.

Nach Besichtigung der Ockerfelsen spazierten wir noch in die Altstadt von Roussillon hinein.

Roussillon

Wir kamen an einem anderen Ort aus den Ockerbrüchen als wir hereingegangen sind, irgendwie weiter nördlich. Trotzdem landeten wir wieder auf der Avenue de la burlière, von wo aus wir auch zu Fuß ins Zentrum kamen. Gleich hinter dem Ausgang der Ockerbrüche gab es Eis und dort habe ich das leckerste Lavendeleis meines bisherige Lebens gegessen. Also, probieren, wenn es das dort noch gibt.

Avenue de la burlière in Roussillon

Jetzt nur noch die Straße überqueren, dann kommt man ins Zentrum von Roussillon.

Von der Avenue de la burlière aus, dort wo es ins Zentrum geht, hat man noch mal ein fantastischen Ausblick auf Ockerfelsen.

Ockerfelsen in Roussillon.

Diese Ockerfelsen sind ein häufiges Fotomotiv.

Das Zentrum von Roussillon ist ganz schnuckelig. Es ist ja auch eins der schönsten Dörfer in der Provence aber eben ein Touristendorf. Die Häuser waren in den verschiedensten Ockertönen gestrichen, wen wundert´s? Wer sich dafür interessiert wie es hier noch in den 50iger Jahren war, dem sei das Buch “ Dorf in der Vaucluse“ von Laurence Wylie empfohlen. Dort wird genauestens das Dorfleben eines südfranzösischen Dorfes beschrieben, nämlich von Roussillon.

Roussillon Vaucluse Frankreich

Was es da zu bestaunen gab, weiß ich nicht mehr.

Übrigens, die ockerfarbenen Füße erinnerten uns noch einen Tag später an diesen Ausflug. Selbst durch´s duschen ging es nicht gleich ab:)

Ich kann hier schon mal anmerken, dass diese Ockerbrüche eins unserer Highlights in der Provence waren. Wir warne mehr als angetan.

Fahrt durchs Luberon zu unserem nächsten Zeltplatz

Auf unserer Fahrt zu unserem nächsten Schlafplatz, ließen wir uns etwas Zeit und kurvten noch ein bißchen im Luberon herum. Immer wieder kamen wir durch Ortschaften, die durch ihre Geschichte interessant wurden. Sehr schön im Reiseführer “ Provenc-Cote d`Azur“ von Ralf Nestmeyer nachzulesen.

Sei es Lacoste mit seinem weit sichtbarem Chateau, dem Stammsitz des Marquis de Sade (hier von soll der Begriff Sadismus herrühren), oder Menerbes , dem einstiegen Wohnsitz des Autors Peter Mayle, der aber nach seinem erfolgreichen Roman “ Mein Jahr in der Provence“ von dort wieder regelrecht flüchten mußten, weil die Leser bis in seinen Garten eindrangen. Überall kleine geschichts-/geschichtenträchtige Flecken. Wie wunderbar.

Ehemaliges Schloss der Familie de Sade in Lacoste.

Der Sitz der Adelsfamilie de Sade in Lacoste, dessen berühmtestes Mitglied wohl der Marquis de Sade ist.

Und immer war irgendwo der Mont Ventoux zu sehen, mit seiner nackten Kuppel, was so aussah als wäre der Berg schneebedeckt.

Mont Ventoux in der Provence.

Der Mont Ventoux. Dadurch, dass der Berg hauptsächlich aus Kalkstein besteht, leuchten die kahlen, abgeholzten Hänge weiß.

Informationen zum Mont Ventoux:

  • liegt in der Provence
  • Höhe: 1912 m
  • S-förmig gekrümmter Bergkamm von 23 km
  • bei gutem Wetter sollen vom Gipfel aus gleichzeitig die Alpen und das Mittelmeer zu sehen sein
  • 1990 erklärte die UNESCO den Berg zum Biosphärenreservat
  • sehr bekannt durch den Radsport, 15 Mal führte die Tour de France über den Ventoux mit seinen schweren Anstiegen. (Quelle: Wikipedia  www.de.wikipedia.org/wiki/Mont Ventoux)

Camping Capfun La Soubeyranne

Dies war das Ziel nach den Ockerbrüchen. Dieser Campingplatz befindet sich drei Kilometer vom Pont du Gard, dessen Besichtigung für den nächsten Tag geplant war. Anscheinend befinden wir uns dort im Laquedoc – Roussillon.

Dieser Platz blieb auch uns Eltern in Erinnerung, alleine wegen des sensationellen Spielplatzes in Form einer kompletten Burg.

Spielplatz Campingplatz Capfun La Soubeyranne.

Die Spiele-Burganlage auf dem Campingplatz Capfun La Soubeyranne.

Bei diesem Anblick ging uns als Eltern schon das Herz auf. Unser Ältester war völlig überfordert aber glücklich. So verbrachten wir eine ganzen späten Nachmittag alleine in dieser Burg und probierten alles aus. Alleine deswegen, werden wir den Platz wahrscheinlich nochmal ansteuern.

Spielplatz Campingplatz Capfun La Soubeyranne.

Alles was man in einer Burg so braucht, war vorhanden.

Wir fanden diesen Campingplatz überhaupt recht ansprechend. Ich hatte zwar in einigen Google-Bewertungen etwas über Unsauberkeit im Sanitärbereich und Poolanlage gelesen, selbst aber diesbezüglich keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Außerdem eignet er sich gut für Ausflüge, wie oben schon erwähnt zum Pont du Gard, Avignon oder Nimes.

Ein weiteres Highlight der Provence, -Pont du Gard-.

Natürlich haben wir diese, mit zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Frankreichs zählende Brücke über dem Gardon, nicht ausgelassen. Gerade mit Kindern ist die Besichtigung ohne weiteres zu machen.

Olivenbaum Pont du Gard

Auf dem Fußweg zum Pont du Gard viel mir einfach dieses Prachtexemplar von Olivenbaum auf.

 

Informationen zum Pont du Gard:

  • mit das besterhaltenste römische Aquädukt in Frankreich
  • insgesamt 275 m lang
  • 49 m hoch
  • bestehend aus 3 Ebenen
  • wahrscheinlich im 1. Jhr.vor Christus erbaut
  • gehörte zu einer 50 km langen Wasserleitung von Uzes nach Nimes
  • wurde vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert als Straßenbrücke benutzt
  • ist ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen worden
  • gleich fußläufig in der Nähe gibt es ein Besucherzentrum mit einem Museum, in dem man sich weiter informieren kann.Homepage vom Pont du Gard
  • Quelle: Wikipedia.  www.de.wikipedia.org/wiki/Pont du Gard

Wir spazierten von rechts über diese uralte Brücke, die sich so wunderbar auf beiden Seiten an die Hänge des Tals anschmiegt, wie von oben eingesetzt.

Pont du Gard in der Provence in Frankreich.

Viele Menschen haben sich durch eingeritzte Buchstaben in den Steinen verewigt.

Der Fluß Gardon, über den die Brücke führt schimmert in einem verlockendem leichtem Türkis.

Es badeten auch einige Leute dort. Weiter hinten sah man auch schöne gelbe Strände entlang des Flusses.

Blick vom Pont du Gard.

Ein Blick vom Pont du Gard auf den Fluss.

Auf der Homepage oder auch dort im Besucherzentrum erfährt man, dass hier auch viele kulturelle Veranstaltungen stattfinden.

Pont du Gard in der Provence.

Pont du Gard nach der Überquerung.

Zum Schluß dieser Etappe

Ja, das war schon der 2. Teil unserer ersten Wohnmobil Tour. Ich kann schon mal sagen, dass wir uns nach diesem Teil sehr in die Provence verliebt haben. Es war bis hierin eine so abwechslungsreiche Tour, alleine die Landschaft war ein Traum.

Demnächst geht es im 3. und letzten Teil weiter im Lanquedoc-Roussillon in Richtung Perpingnan am Meer entlang und dann noch mal auf dem Rückweg durch die Provence. Also bis bald.

Wenn ihr den 1. Teil dieser Serie noch nicht gelesen habt oder weiter zum 3. Teil möchtet, dann klickt einfach hier .

Über Kommentare mit euren Urlaubserfahrungen aus Frankreich würde ich mich sehr freuen.

Eure Nancy

 

 

* Haftung: Meine Berichte schreibe ich auf der Basis meiner Erfahrungen aus unseren Campingurlauben in Südfrankreich. Selbst bei genauer Recherche können mir Fehler in Ortsbeschreibungen und anderen Daten unterlaufen sein für die ich keine Haftung übernehme

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Nancy

Nancy

Hallo, ich bin die Hauptautorin in diesem, meinen Blog. Mit meiner Familie zusammen zu sein, ist für mich das schönste was es gibt. Am intensivsten ist es, wenn wir auf Reisen gehen und zusammen neue Dinge entdecken.
Nancy

2 Kommentare

  1. Steffi sagt

    Hallo Nancy, wir waren im April in Sanary-sur-Mer und haben dort auf dem Campingplatz Parc Mogador übernachtet. Ich fand die Stadt und den Campingplatz super! Im Camp du Domaine waren wir auch, wir hatten einen Stellplatz direkt am Strand, das war mit zwei kleinen Kindern super! Schöner Bericht über eure Tour!

    • Dankeschön.Ach, auf dem Campingplatz Parc Mogador waren wir ein Jahr später, weil uns Sanary ja so gefallen hat. Und Camp Domaine waren wir auch noch mal ein Jahr danach, auch in der Nebensaison und hatten ebenfalls das Glück gleich am Strand zu stehen. Leider wurde es nach 1 Tag dort so windig, daß man das Gefühl hatte gleich weg zu fliegen. Vielleicht schaffe ich es auch nochmal(irgendwann)die spätere Tour auf zu schreiben. Die war aber etwas stressiger, da die Kinder größer waren und nicht mehr ganz so ruhig (ganz normal eben).

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