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Spiekeroog, abtauchen in den Dünen.

Zelten auf Spiekeroog.

Wozu haben wir 2 kleine Zelte? Na, damit wir ganz flexibel mal auf den Ostfriesischen Inseln zelten können. Sooo.. einfach ist es aber nicht. Auf den meisten darf man es gar nicht und auf den anderen ist es so begehrt, dass auch sie auf lange Zeit ausgebucht sind. Pfingsten und das Wetter sollte traumhaft werden, also ab nach Spiekeroog. Wie? Das ging dann doch?Ja, für dieses Wochenende gab es eine Sondergenehmigung. Jeder durfte auf dem Zeltplatz ohne Reservierung mindestens eine Nacht bleiben. Keiner wurde abgewiesen. Auf ging es! Die Rucksäcke wurden schnell gepackt!

Die Fährfahrt und die Ankunft.

Da wir ahnten, daß wir bei dem Wetter nicht die Einzigen sein werden, buchten wir schon mal die Fähre vor, sogar einen Strandkorb für den Montag ( soviel zu flexibel bleiben). Hier habe ich mit der Homepage der Reservierung verlinkt.

Schon bei der Ankunft am Neuharlesieler Fähranleger sahen wir die Menschenschlange, die alle nach Spiekeroog wollten. Gut, daß wir schon gebucht haben, denn prompt kam die Durchsagen, dass diese Fähre ausgebucht sei. Wir hätten ruhig etwas früher dasein können, war mein Gedanke während wir das Ende der Schlange bildeten, denn Sitzplätze hatten wir nicht vorreserviert (geht auch gar nicht)

Am Faehrhafen in Neuharlingersiel.

Skeptische Blicke, ob wir wirklich noch mit auf die Fähre kommen.

Die Fähre war gerammelt voll. Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Leute raufgelassen werden. Es war tatsächlich schwierig ein Stehplatz zu bekommen.

Wir hatten Glück, daß wir doch noch soviel Platz hatten, daß die Kinder sich auch auf dem Boden hinsetzen konnten.

Die Überfahrt nach Spiekeroog war also alles andere als bequem. So waren wir sehr erleichtert als wir auf Spiekeroog von Bord gehen konnten, um dann einmal kräftig tief ein und aus und aus zu atmen.

Es dauerte noch etwas bis wir unseren Bollerwagen hatten. Die großen Rucksäcke wurden zum Glück zum Zeltplatz gefahren. Das konnte mein Mann noch am Fährhafen in Neuharlingersiel auf die Schnelle organisieren. Der Campingplatz liegt ja auch noch 3 km vom Hafen entfernt, also  ging es auf zu einer kleinen Wanderung.

Hafen Spiekeroog.

Nach der etwas stressig Fährfahrt braucht Papa erstmal einen Kaffee.

Der Weg zum Campingplatz

Am Anfang waren unsere Jungs ganz motiviert zu laufen, so hatte unsere Jüngste ordentlich Platz im heiß geliebten Bollerwagen. Bollerwagen kann man übrigens auch auf der Insel ausleihen.

Weg zum Campingplatz auf Spiekeroog.

Papa hat’s eilig.

Wir waren ganz gespannt, was Spiekeroog so zu bieten hatte. Ich genoß es einfach wieder auf einer Insel zu sein. Es war warm und die Luft roch wunderbar nach Meer.

Bruecke ueber die Pferdebahnschienen auf Spiekeroog.

Unter dieser Deichbrücke gehen die Schienen der Pferdebahn entlang.

Ja, und da war sie auch die einzige Pferdebahn in Deutschland. Im Reiseführer habe ich gelesen, daß es weltweit nur noch 10 solcher Bahnen gibt.

Pferdebahn auf Spiekeroog.

Die Museums-Pferdebahn. Eine Touristenattraktion auf Spiekeroog.

Bei uns hat der Papa ebenfalls die Arbeit eines Zugpferdes übernommen. Davon gibt es weltweit wahrscheinlich deutlich mehr Exemplar.

Auf dem Weg zum Campingplatz auf Spiekeroog.

Was mache ich hier eigentlich?

Der Weg zum Campingplatz war auch der Weg in das Dorf. Gefühlt sind wir ihn hundertmal hin und her gelaufen. Also die empfohlenen 10000 Schritte haben wir mehr als deutlich überboten.

Blick auf das Dorf Spiekeroog.

Blick von Westen auf das Dorf. Hinten die dreieckige Spitze wird von der neuen Kirche gebildet.

Die Landschaft ist wieder unglaublich. Wie ich dieses wellige auf und ab der Dünen vermisst habe.

Rechts und links des Weges.
Haflingerpferde auf Spiekeroog.

Auf Spiekeroog kann man auch reiten. Es gibt hier zig Haflinger zu sehen.

Man hörte die Vögel zwitschern, Bienen summen, Hummeln brummen. Kein Autolärm, auch kein Flugzeug übertönt die Geräusche der Natur. Herrlich.

Den einzigen Vogel, den ich heraushörte, war der Fasan mit seinem Krächzen.

Fassan auf Spiekeroog.

Die Fassane waren hier anscheinend so an Menschen gewöhnt, dass sie ganz nah herankommen.

Überall auf den Dünen blühten die Heckenrosen, die zusätzlich die Meeresluft parfümieren.

Heckenrosen auf Spiekeroog.

Heckenrosen haben wir hier auf dem Festland auch, aber hier kamen sie viel besser zur Geltung, oder?

Nicht  weit vor dem Campingplatz, Westend, gibt es eine  „Surferkneipe“. Eine Institution der Insel, wo man gewesen sein muß: Das „Old Laramie“. Richtig cool, schrabellig, schäbbelig.

Das tollste ist, man muß kein Surfer sein. Man kann auch ganz spießig daher kommen. Selbst in einem Anzug fällt man im “ Old Laramies“ nicht auf.

Wenn man mit der Pferdebahn fährt, kann man hier seinen Aufenthalt bei Kaffee und Kuchen versüßen.

Old Laramie auf Spiekeroog

Das “ Old Laramie“ muß man einmal besuchen.

Der Campingplatz

Da es für uns soviel zu sehen gab und wir dadurch den Fußmarsch sehr genossen haben, war der Zeltplatz schneller erreicht als gedacht.

Sehen konnte man ihn ja schon aus der Ferne, wie sich die Zelte so harmonisch in die Dünen einfügten.

Es ist absolut ein wunderschöner Naturcampingplatz. Kein Wunder, dass der so begehrt ist. Wow.!!

Campingplatz auf Spiekeroog.

Die ersten Zelte sind sichtbar.

Die Anmeldung war unproblematisch, der Mann im Büro völlig relaxt. Das ist man auf so einer Insel von Hause aus. Hier könnt ihr euch mit ein paar Informationen eindecken.

Anmeldung Campingplatz Spiekeroog.

Das Anmeldehäuschen des Campingplatzes.

Schnell war ein geeigneter Platz gefunden, und in Nullkommanix wurden die Zelte aufgebaut. Jeder packte mit an. Da wir es auf Anhieb so fein fanden und nach einem Check des Wetters auch von dieser Seite überhaupt nichts dagegen sprach, verlängerten wir gleich um eine Nacht. Man hatte uns bei der Anmeldung bereits gefragt.

Für das Wetter gab es eine Eins mit Sternchen. Wenn dann der Tag mit frisch aufgebrühtem Kaffee beginnt, kann der Tag nicht actionreich genug werden.

Kaffee auf Campingplatz Spiekeroog.

Er hat es geschafft in seiner neuen Kanne Kaffee zu kochen und ist glücklich und ich ebenfalls.

Die Nächte waren ruhig. Die Kinder waren so begeistert. Man konnte sie auch getrost mal allein über den Platz stromern lassen. Meist führte der Weg ja zum Spielplatz oder zum Strand.

Am Morgen auf Spiekeroog.

Das Müsli schmeckt draußen viel leckerer.

Ebenfalls eine kleine Institution…

…ist der Kiosk des Zeltplatzes. So eine nette Auswahl an Lebensmittel und was sonst noch so nützlich ist. Viele Bioprodukte und natürlich Kaffee.

Kiosk auf dem Zeltplatz Spiekeroog.

Der Kiosk, ist die zentrale Anlaufstelle für Hungrige und Durstige.

Hier trifft man sich auch um gepflegt was zu trinken, morgens Kaffee, abends ein Bierchen und um zu klönen. Dort trifft man auch ganz urige Typen, die augenscheinlich seit Jahren hier einen Teil des Sommers verbringen.

Einer davon ist der “  deWattkieker“, er sitzt dort seit Juli 2010 , und sitzt und sitzt und kann bestimmt auch schon ein paar Geschichten erzählen.

Es handelt sich um eine Bronzefigur vom Bildhauer Hannes Helmke.

 

Skulptur-de-Wattkieker-Hannes-Helmke-Spiekeroog

“ de Wattkieker“. Ein stummer Zaungast.

Am zweiten Tag frühstückten wir hier an den Tischen. War ein bißchen bequemer und interessanter.

Am Kiosk Campingplatz Spiekeroog.

Frühstück mal an einem festen Tisch.

Oben auf dem Bild sieht man im Hintergrund die sanitären Einrichtungen. Für Pfingsten mit den vielen Leuten war es schon sehr kapp. Anstehen war Programm. Vier Frauenduschen insgesamt. Von warmen Wasser konnten wir nur träumen. Aber wir sind ja hart im Nehmen, und Zähneputzen in Gesellschaft fand meine Tochter so toll und spannend, dass sie gar nicht aufhören mochte.

Der himmlische Strand von Spiekeroog

Während im Westen der Insel (also da wo auch der Campingplatz liegt), die Strände menschenleerer sind, sind sie natürlich in Höhe des Ortskerns doch etwas voller.

Blick auf Langeoog von Spiekeroog aus.

Man geht morgens den neuen Steg hoch zur Düne und dann hat man diesen atemberaubenden Blick auf Langeoog.

Abends konnten wir am Strand des Campingplatzes den ultimativen Sonnenuntergang erleben. Ich habe mich voller Qual für ein Bild unter zig Bildern entschieden, um keinen mit kitschigen Sonnenuntergangsbildern zu langweilen. Es war aber traumhaft.

Sonnenuntergang Strand Spiekeroog.

Unbezahlbare Momente.

Der Strandabschnitt beim „Old Laramie“ war das erste Stück Strand, was wir von Spiekeroog gesehen haben. Bei meinen Kinder löst Sand sofort den Reflex, sich da hinein zu schmeißen. Bei uns Erwachsenen ist er schon etwas verkümmert. Ich spür ihn aber noch.

Strand Spiekeroog.

Cool, wieder eine Riesensandkiste.

Bilder von ankernden Booten am Strand ließen Südseefeeling aufkommen.

Segelboot am Strand von Spiekeroog.

Einfach ankern und baden.

Abends, bevor wir im Ort noch was essen wollten, sahen wir uns den mittlerweile leeren und verlassenen Badestrand an. Am nächsten Tag war ein Strandtag genau hier eingeplant, mit reserviertem Strandkorb.

Abendlicher Strand Spiekeroog.

Einfach mal den Ausblick genießen, dachte sich mein Mann. Die Kinder versuchten nebenher das Fernrohr auseinander zu bekommen.

Es war gerade Ebbe. Menschenleerer weiter Strand. Alle waren beim Abendessen. Was wir auch danach taten.

Strand mit Strandkörben Spiekeroog.

Einer von den Strandkörben würde am nächsten Tag von uns belagert werden.

Der breite Strand lud auch hier zu vielen Aktivitäten ein. Buddeln, Sandburgen bauen, Fußball spielen, Muscheln sammeln, auch ein Strandsegler war am Start. Und ich wollte ursprünglich nach St. Peter Ording.Wozu?

Strand mit Strandsegler in der Ferne auf Spiekeroog.

Ein einsamer Strandsegler.

Ja, wir hatten schöne Stunden am Strand. 1 1/2 Stunden davon hatte Mama auch luxeriöse Ruhe (sonst sehr rar) da die Kinder so kaputt waren und alle drei im Strandkorb einen Mittagsschlaf abhalten mußten. Wunderbar!

Kleine Wasserpriele am Strand von Spiekeroog.

Die kleinen Priele sind perfekt zum spielen.

Der alte Ortskern

Da Spiekeroog eine ziemlich stabile Insel ist und von vergangen Stürmen nicht so gebeutelt wurde, sind viele alte Gebäude noch erhalten und machen natürlich diesen Ort besonders sehenswert. Wir wurden von dieser Idylle regelrecht erschlagen. Trotz der vielen Menschen, die sich gerade Abends alle im Dorf versammelten, wirkte es alles so heimelig und wunderschön.

Pferdebahnmuseum auf Spiekeroog.

Das Pferdebahnmuseum, bzw. der Abfahrtsbahnhof der Pferdebahn.

Pferde der Pferdebahn auf Spiekeroog.

Ist bestimmt langweilig, immer nur eine Strecke hin und her.

Der grüne Anstrich der Holzvertäfelungen der Häuserfassaden, ist ganz typisch für diese Insel.

War der Flieder bei uns auf dem Festland schon verblüht, konnten wir ihn hier nochmals in voller Blüte mit seinem unverwechselbaren Duft erleben.

Haeuserfassaden auf Spiekeroog.

Je weiter wir zum Ortskern vordrungen, um so schnuckeliger wurde es.

Viele Häuser im Ort sind Ferienhäuser oder mit Ferienwohnungen ausgestattet. Die aller meisten werden mindestens schon ein Jahr im Voraus gebucht.

Das Rathaus, zwar auch mit dem typischem Grün versehen, ist hier eher ein wenig aufregendes Gebäude.

Das Rathaus der Insel Spiekeroog.

Das Rathaus der Insel.

Auf dem Platz davor kann man auf den Bänken mal verschnaufen und Leute beobachten.

Platz vor dem Rathaus.

Nett angelegt, der zentrale Platz des Dorfes.

Das Inselmuseum

Es gibt ein Museum, das leider die ganze Zeit, als wir da waren geschlossen hatte. Beim nächsten mal. Darin soll sich die Schiffsglocke von der “ Johanna“ sein. Ein Schiff, welches 1854 von Bremerhaven nach Amerika wollte und vor Spiekeroog bei schwerer See unterging.

Inselmuseum von Spiekeroog.

Wir konnten nur von außen gucken.

Das älteste Inselhaus.

Darüber hatte ich vorher im Reiseführer nachgelesen. Es ist wohl um 1700 erbaut. Erst einmal ist es ja sehr beeindruckend wieviel Jahre es schon auf dem Buckel hat. Aber was noch faszinierender ist, ist was sich die Menschen damals haben einfallen lassen. Es ist nämlich ein sogenanntes Drifthaus. Seht ihr die Bolzen an den Seiten? Die konnte man entfernen um aus dem Dach des Hauses eine Art “ Floß“ zu haben. Nachdem man bei Sturmflut in allerletzter Not Mensch und Tier unters Dach geholt hat, diente es als Rettungsinsel. (Quelle: „111 Orte in Ostfriesland die man gesehen haben muss.“ von Norbert Ney, emons Verlag)

Fand ich extrem spannend. So konnten sich über Jahre viele Menschen retten.

Aeltestes Inselhaus von Spiekeroog.

Jetzt befindet sich hier ein Café. So schnuckelig, wie der Eingangsbereich gestaltet ist, wird es innen wohl weitergehen. Wir waren nicht drinnen.

Die alte Inselkirche

Versteckt zwischen alten Bäumen fanden wir dieses Schmuckstück. Fast schon richtig süß, oder?Hier hat sogar unser alter Bundeskanzler Johannes Rau geheiratet und mal gepredigt.(Quelle: „111 Orte in Ostfriesland die man gesehen haben muss.“ von Norbert Ney, emons Verlag)

Alte Inselkirche von Spiekeroog.

Wirklich, ein himmlisches Plätzchen.

Ja, es gibt noch ein Muschelmuseum und einige kleine nette Geschäfte für den kleinen Bummel.

Laden auf Spiekeroog.

Manchmal mußte man genauer hinschauen, um zu sehen, daß sich hinter den Strebenfenstern ein Laden befindet. Es gibt nämlich kaum ausladende Riesenschaufenster.

Na klar. Es gab eine gefühlte Fülle an netten, einladenden Restaurant. Am ersten Abend hatten wir keine Chance mehr in einem Restaurant zu essen. Es war alles voll und reserviert. Hatten wir aber mit gerechnet. Wir haben schön eine Pizza bei der “ Givtbude“ bestellt, und dann draußen auf einer Bank Richtung Hafen gegessen. Die Pizza war super lecker, also sehr empfehlenswert.

 

Ja, und nicht nur unsere Kinder waren vom tollen Eis der “ Bunten Kuh“ sehr begeistert. Die zu besonderen Zeiten sich bildenden Schlange vor diesem Laden zeigte, daß wir nicht alleine mit unserer Begeisterung waren. Einfach dem Duft von Zimt nachgehen und man steht schnell davor. Lecker diese selbstgebackenen Butter-Zimt- Waffel mit dem Eis.

Was es sonst noch so gab bzw. was wir gemacht haben.

 

Dünensingen

Na klar, waren wir dabei. So was läßt man sich doch nicht entgehen.

Übrigens auch eine Institution auf Spiekeroog. Seit ca. 50 Jahren singt Eckhart Strate (übrigens der Vater von Revolverheld Johannes Strate)hier mit den Urlaubern.

Wir haben 2 neue Kanons gelernt und voller Spaß lauthals mit gesungen. Wo haben wir das das letzte mal in freier Natur gemacht?

Duenensingen mit Eckhart Strate auf Spiekeroog.

Wow, da haben sich schon einige zum Singen versammelt.

Besuch des „Utkiekers“

Auf der kleinen Anhöhe, wo man „utkieken“ kann waren wir auch. Dort steht der „Utkieker“. Ja, man erkennt die Ähnlichkeit mit dem “ Wattkieker“.  Diese Statue ist auch von Hannes Helmke und steht sogar schon seit 2007 dort, also älter.

Der Utkieker auf Spiekeroog.

Meine Kinder fanden die Füße im wahrsten Sinne des Wortes großartig. Das er nackt war, fanden sie komisch.

Der „Utkieker“ hat wahrscheinlich noch eine bessere Aussichte, aber wir waren auch schon sobeeindruckt, was man von 18 m Höhe für Aussicht hat.

Duenenlandschaft auf Spiekeroog.

Wellige, grüne Dünenlandschaft vor dem Meer.

Spiekeroog wird ja auch als grüne Insel bezeichnet. Es gibt noch verhältnismäßig viele alte Bäume, sogar kleine Wäldchen habe ich gesehen.

Der maritimste Spielplatz schlechthin.

Dieser bestand abgesehen von den Schaukeln und Sandkiste aus 3 Schiffen und Booten und mindestens einmal am Tag dorthin war unsere Pflicht.

Dort konnten unsere Kinder die Eroberer der Weltmeere sein und fanden schnell den einen oder anderen Piraten oder Wikinger zum mitspielen.

Spielplatz Spiekeroog.

Fertig zum kapern.

An einem Abend hatten wir den Platz fast für uns alleine. Eigentlich soll 20.00 Uhr Schluß sein, so die lesbaren Vorschriften. Es war aber schon eine halbe Stunde drüber. Aber was soll man da denn machen? Den Kindern sagen tut uns leid, ihr könnt ihn euch mal angucken aber dann müssen wir wieder gehen. Nee, ging nicht. Wir waren auch ganz leise.

Spielplatz auf Spiekeroog.

Erstmal war Boot-hooping angesagt.

Die Kinder fanden auf diesem tollen Spielplatz kein Ende. Er war auch einfach zu schön.

Das Old Laramie

Ja, da habe ich oben schon was zu geschrieben. Es ist aber einfach zu nett dort, dass ich noch einmal darauf zurück kommen möchte.

Gleich am ersten Tag, nachdem wir unsere Zelte aufgebaut hatten, hatten wir uns dort niedergelassen und ein bisschen gechillt. Bietet sich dafür perfekt an.

Old-Laramie Kneipe auf Spiekeroog.

Der Eingangsbereich.

Kaffee, Kuchen, kalte Getränke und den besten Platz, um Leute zu beobachten. Da kann man eine zeitlang einfach mal abhängen. (wenn die Kinder nicht zu zappelig sind).

Old Laramie auf Spiekeroog.

Idealer Platz auf einer Anhöhe mit Blick auf die Leute, wie ein Amphitheater.

Der Besitzer des „Old Laramie“ betreibt aber tatsächlich, um das mal nicht aus den Augen zu verlieren, eine  Surfschule.

Was ich abgefahren fand, war, daß es hier auch Yoga auf dem Wasser gibt. Stand Up paddling- Yoga, kurz SUP-Yoga. Schult das Gleichgewicht wohl enorm. Schaut es euch doch mal hier an.

Tja, am letzten Tag wollten wir uns dort gebührend von der Insel verabschieden, aber…

Old Laramie Spiekeroog.

So kann es dann aussehen. Man steht vor verschlossener Tür und weiß nicht, ob man auf das tolle Wetter sauer sein soll.

Rückfahrt

Die war eindeutig bequemer und bei der Platzauswahl hatten wir diesmal sogar die Qual der Wahl

Auf der Faehre nach Neuharlingersiel.

Kaputt, abgekämpft aber glücklich.

Zu Hause roch mein Mann an der Milch und an der Butter aus dem Kühlschrank, bis ihm die Lächerlichkeit dieser Aktion selbst einfiel. Wir waren doch vorgestern erst losgefahren, also gut 2 Tage weg. So schnell wird da nix schlecht, aber es kam uns wieder vor als ob wir mindestens eine Woche weg waren.

Zur weiteren Unterhaltung

Hier noch zwei tolle Dokumentationen aus der Mediathek des öffentlichen Fernsehens. Einmal geht es um Eckhart Strate und das Inselsingen und das andere um das Inselleben auf Spiekeroog. Sehr, sehr, sehr empfehlenswert zum einstimmen, informieren oder auch so einfach zum genießen.

  • HierARD Die Nordstory “ Leben auf Spiekeroog“
  • Hier: NDR “ Typisch! Der Dünensänger von Spiekeroog“
Zu guter Letzt.

Ja, Spiekeroog fanden wir einmalig, traumhaft, wunderschön. Es hat das Zeug zur Lieblingsinsel. Letztes Jahr waren wir auf Wangerooge, und Langeoog kennen wir auch. Die finden wir auch sehr schön. Natürlich fingen wir erst wieder an zu vergleichen, haben das aber relativ schnell gestoppt. Jede Insel hat seine Besonderheiten, Schönheiten. Je nachdem was man sucht und was man mag und zu welchem Zeitpunkt. Eine Bekannte sagte zu mir: „Warte mal wenn die Kinder größer sind, dann müßt ihr nach Norderney, da werden sie es toller finden, weil dort viel mehr los ist.“ Ja vielleicht, vielleicht aber auch nicht.

 

Ach, ja! Nächstes Jahr Pfingsten Treffpunkt Campingplatz Spiekeroog???????

 

Schreibt mir, wenn euch mein Beitrag gefallen hat oder auch nicht gefallen hat.

Eure Nancy

 

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Nancy

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Hallo, ich bin die Hauptautorin in diesem, meinen Blog. Mit meiner Familie zusammen zu sein, ist für mich das schönste was es gibt. Am intensivsten ist es, wenn wir auf Reisen gehen und zusammen neue Dinge entdecken.
Nancy
Kategorie: Deutschland, Ostfriesische Inseln, Ostfriesland, Reisen

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