Deutschland, Lehde, Reisen, Spreewald
Schreibe einen Kommentar

Lehde und das schönste Freilandmuseum im Spreewald.

Spreewaldhaus in Lehde.

Lehde, das idyllische Spreewalddorf schlecht hin.

Wir gehen heute zu Fuß durch Lehde, dem typischen Dorf im Spreewald, um das Freilichtmuseum zu besuchen. Das älteste Freilandmuseum Brandenburgs.

Dieses ist eins meiner Lieblingsmuseen. Wahrscheinlich weil es mich schon mein ganzes Leben lang begleitet, und ich die stetigen Veränderungen beobachten konnte. Ja, es wird immer schöner.

Wenn ihr mit euren Kindern Sandmännchen schaut, wird es euch schon mal begegnet sein, denn er war als Promi auch schon in diesem Museum. Für die neueste Frau Holle -Verfilmung, nutzte es ebenfalls als zauberhafte Kulisse.

 

Werbung

 

Lehde

Nach Lehde führen viele Kurztouren mit dem Kahn von Lübbenau aus. Es ist ja auch das nächstgelegene Dörfchen. In der Hochsaison tummeln sich hier natürlich viele Leute.

Auch zu Fuß ist es schön hier durch zu spazieren und sich die hübschen Häuschen mit den Gärten anzusehen.

Typisches Holzhaus im Spreewald.

Typisches Spreewaldhaus aus Holz.

Dieses Haus ist ganz typisch mit dem dunklen Holz und dem Schilfdach für den Spreewald und man beachte die zwei Schlangenköpfe, diese sollen dem Volksmund nach Haus und Hof beschützen. Jetzt im blühenden Frühling geniesst man diese Bilder besonders.

Typisches Holzhaus im Spreewald.

Das Spreewaldhaus von der Seite.

In Lehde, im Zentrum gibt es eigentlich nur Fußwege. Also können sich die Kinder relativ frei bewegen, solange sie nicht dem Wasser zu nahe kommen.

Lehde scheint teilweise nur noch aus Restaurants und Hotels bzw. Ferienhäuser zu bestehen, dies tut der Schöhnheit dieses Dorfes keinen Abbruch.

Wer möchte kann auch den Linienkahn nach Lehde nehmen, wie man unten sehen kann. Eine Haltestelle gibt es auch noch direkt am Freilichtmuseum. Wie auf normalen Straßen eben auch.

 

Weggabelung in Lehde im Spreewald.

Wohin denn jetzt? Wer lesen kann, ist im Vorteil.

Witzigerweise gingen wir diesmal das erste Mal am „Ausgang“ hinein. Es ist total egal, wo man ins Freilichtmuseum hinein geht. Aber ich kannte immer nur den Eingang gegenüber des “ Fröhlichen Hechtes“, bwz. war das auch bis vor einigen Jahren der einzige Eingang. Das Museum wurde ja erweitert.

 

Eingang zum Freilichtmuseum in Lehde im Spreewald.

Diesmal habe ich irgendwie das Gefühl das Pferd von hinten auf zu zäumen.

Links neben diesem Eingang befindet sich das Gasthaus “ Oppott“. Darin haben wir nach dem Museumsbesuch zu Mittag gegessen. Es war o.k. aber nicht herausragend. Dafür waren die Kellner sehr freundlich und sehr schnell.

Das Freilichtmuseum

Am Eingang wurden wir von einer sehr netten Spreewaldfrau begrüßt, die uns im Freilandmuseum  herzlich willkommen hieß.

Mit einer Übersichtskarte ausgerüstet ging es los.

Hauswand im Freilichtmuseum in Lehde im Spreewald.

Durch das Eingangshaus hindurch, kommt man nach draußen.

Durch das Eingangshaus hindurch, standen wir auch schon im Garten mit Blick auf die Streuobstwiese. Mir fielen gleich die Fässer auf und links, das Gebäude, in dem die Meerrettichverarbeitung dargestellt wurde. Wieder etwas neues.

Die Museumsleute waren recht fleißig, so weit ich mich erinnern kann, gab es das letztes Jahr im Sommer noch gar nicht. Neu war auch der Einsatz neuer Medien, wie Bildschirme mit Filmen. Da unsere Kinder, wie hypnotisierte Eichhörnchen vor bewegten Bildern erstarren, war dies die Möglichkeit für Eltern in Ruhe etwas an zu schauen oder eben auch durch die Filme Informationen zu bekommen.

Gurkenfass im Freilichtmuseum Lehde.

Die Gurkenfässer. Dort haben wir uns hinein gesetzt und einen Film geschaut, wie so ein Gurkenfass entsteht.

Hier in diesem Museum können die Kinder sich relativ frei bewegen.

Die Streuobstwiese im Freilichtmuseum in Lehde.

Die Streuobstwiese, teils alte aber auch neue Obstbäume dazwischen.

Am Ende der Streuobstwiese sind alte Ackergeräte zu sehen. So sah es selbst noch bei meinem Opa hinten im Garten aus.

Ackerbaugeraete im Freilichtmuseum in Lehde.

Alte Ackerbaugeräte.

Da wo Action angesagt ist, sind unsere Kinder dabei. Egal ob es regnet, es wird Wasser aus der Spree geschöpft und zumindest der Baum vorne bewässert. Wird man doch extra dazu aufgerufen.

Es geht über die Brücke zu dem älteren Teil des Museums.

Bis zu diesem Hof unten ging der erheblich ältere Teil des Museums. Vor einem Jahr war hier drinn noch eine Galerie. Jetzt sahen wir dort Töpfersachen und eine Töpferscheibe.

Großes Fachwerkhaus im Freilichtmuseum Lehde.

Bis hier kam man sonst und drehte dann einfach um.

Hin und wieder prasselte leider ein Schauer auf uns nieder. Dafür war es gut sich in den Häusern aufzuhalten, in denen es noch sehr viel zu sehen gibt. Das habe ich jetzt gar nicht fotografiert. Das sollt ihr euch ja auch selber ansehen, wie nett das gemacht ist.

In einem Wohnhaus war auch eine Frau in Spreewaldtracht. Unsere Kleinste hat sich dort ganz schön verjagt, weil die „Puppe“ sich plötzlich bewegte und sie ansprach. Schade , da unser Kind kein Schritt weiter machte und wir relativ schnell das Haus wieder verlassen mussten. Diese “ Spreewaldfrau wußte nämlich sehr viel und gab sehr freundlich ihre Informationen den Touristen weiter.

Überall wurde gewerkelt. Der Bauerngarten für die nächsten Wochen vorbereitet, Pavillons fürs Osterfest aufgestellt. Es gab auch noch einiges zu tun.

Hinterausgang aus Wohnhaus im Freilichtmuseum in Lehde.

Hinterausgang aus einer Küche. Ok, hier in dem Garten muss noch was gemacht werden.

Unsere Kinder blieben wieder bei der freundlich, stillstehenden Kuh hängen. Diese musste unbedingt, gefühlte Stunden gemolken werden.

Während die Jungs noch melkten, entdeckte unsere Jüngste ihre eigenes Actionprogramm. Einmal über den Kahn und wieder zurück. Psst.: Der ist nicht dafür gedacht.

Übrigens: Eine alte Kahnbauerei kann man in dem Museum auch besichtigen.

Alter Holzkahn in Lehde an Land.

Ist aber auch zu verlockend. Da muss man einfach rüber.

Wenn die Tage schöner sind, dann wird hier auf dem Waschplatz ordentlich Wäsche gewaschen.

Kinder können sich bei alten Spielen, wie Stelzen laufen austoben oder im Stroh Geschichten lauschen. Den Sagen und Märchen des Spreewaldes.

Wenn das Wetter besser ist, laden viele Plätze zum Verweilen ein. Dazu wurden auch draußen ein paar Tische und Stühle aufgebaut.

Alte Bienenstöcke im Freilichtmuseum in Lehde.

Die alten Bienenstöcke.

Wir kommen langsam zum Ausgang bzw. alten Eingang des Museums. Trotz Regen hat es uns wieder einmal Spaß gemacht. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

Freilichtmuseum in Lehde.

Der Eingangsbereich des Museums.

Vor dem Freilandmuseum tätigen wir am Töpferstand unseren obligatorischen Kauf von Tassen.

Wir kaufen im Spreewald fast jedes Mal 1-2 getöpferte Tassen. Geht ja zu Hause auch hin und wieder mal was kaputt. Da nicht immer die gleichen Muster, die wir schon zu Hause haben, vorhanden sind, herrscht bei uns im Schrank ein buntes Durcheinander.

Toepferstand vor dem Freilichtmuseum in Lehde.

Der Töpferstand vor dem Freilichtmuseum in Lehde.

Während wir so langsam zurück spazieren werden wir durch einen Schauer ordentlich nass, bevor wir im Gasthaus „Oppott“ zu Mittagessen.

Haus aus Holz in Lehde Spreewald.

Schönes Häuschen. So weiß gestrichen etwas ungewöhnlich, aber ganz schmuck.

Hier noch mal ein Heuschober. Wer weiß, wie lange man die noch zu sehen bekommt.

Heuschober im Spreewald.

Ein einsamer Heuschober.

Feines Museum. Man kommt fast gar nicht drum herum, das älteste Freilandmuseum Brandenburgs hier im Spreewald zu besuchen.

 

Werbung

 

Teile diesen Beitrag
Nancy

Nancy

Hallo, ich bin die Hauptautorin in diesem, meinen Blog. Mit meiner Familie zusammen zu sein, ist für mich das schönste was es gibt. Am intensivsten ist es, wenn wir auf Reisen gehen und zusammen neue Dinge entdecken.
Nancy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

* Dieses Formular speichert Name, E-Mail und Inhalt, damit ich den Überblick über auf dieser Webseite veröffentlichte Kommentare behalte. E-Mail-Adressen werden nicht veröffentlicht. Für detaillierte Informationen, wo, wie und warum deine Daten gespeichert werden, wirf bitte einen Blick auf die Seite: Impressum/Datenschutz. Du kannst deine eigenen Kommentare jederzeit wieder löschen lassen.

Zustimmung zur Datenspeicherung lt. DSGVO

*