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Ein Vormittag im Spreewald-Museum Lübbenau

Spreewaldbahn Luebbenau

Im Spreewald-Museum in Lübbenau.

Gefühlte 100 Mal im Freilandmuseum in Lehde aber nie im Spreewald-Museum in Lübbenau. Wieso ? Weiß ich nicht. Hier könnt ihr euch die offizielle Seite einmal vorab anschauen.

In den Osterferien waren wir nun das 1. Mal dort. Die Jungs hatten überhaupt keine Lust, erst als ich die Dampflok erwähnte, wurden sie neugierig.

Es ist ein kleines Museum, sehr liebevoll angelegt und voller lebendiger Informationen. Von der Größe her für die Kinder perfekt. Man kann, muss sich aber nicht lange dort aufhalten. Durch die gelungene Gestaltung geht man auch ohne sich alles genauestens durch zu lesen mit vielen Bildern und Informationen wieder heraus.

Spreewald-Museum Luebbenau.

Das Spreewald-Museum.

Wir wurden von 2 Damen nett begrüßt und um die beiden Jungs zu beschäftigen, bekamen diese    ein kleines Heftchen mit Fragen. Die Lösungen fanden sich im Museum und zum Schluß winkte eine Überraschung. Na, damit hatten sie sie.

In der unteren Etage.

Die Besichtigung startete im Museumsshop.

Zuerst kam man in einen Raum mit vielen Gegenständen, kunterbund  aus den verschiedensten Zeiten zusammengetragen. Eine richtige Ordnung war nicht zu erkennen. War aber auch nicht wichtig.

Als nächste Station konnte man 3 Filmen folgen, die die Geschichte von Lübbenau und dem Spreewald zeigten. Die 3 Filme liefen nebeneinander her. Einer auf dem Boden, die 2 anderen an der Wand. Ganz unterhaltsam war für mich der Beitrag der damaligen Nachrichtensendung der DDR “ Die aktuelle Kamera“,  in dem der Besuch des Lübbenauer Kraftwerks durch Erich Honnecker gezeigt wird. An die 7 Schornsteine kann ich mich auch noch erinnern und irgendwie haben fast alle dort gearbeitet. Na ja, nicht ganz.

Zurück zum Museum. Ich schweife ja total ab. I

Im letzten Raum befand sich eine Galerie mit wunderschönen Spreewaldgemälden. Leider interessierte das die Kinder nicht und so hatte ich nicht die angemessene Ruhe mir diese länger und in Ruhe anzuschauen. Ein anderes Mal.

In der oberen Etage.

Jetzt wurde es für die Kinder spannender.  Hier waren in den verschiedenen Räumen, Läden aus vergangenen Zeiten eingerichtet, wie ein Tante-Emma-Laden, Fleischer, Bäcker… Zusätzlich zeigten kleine Bildschirme Filme über den jeweiligen Bereich. Jetzt mußten die Jungs auch gut aufpassen, um die Fragen zu beantworten. Die Aufmerksamkeit ihrerseits war kaum zu toppen.

Tante-Emma-Laden-im-Spreewald-Museum in Luebbenau.

Tante Emma-Laden. In die Bonbongläser durften die Kinder rein greifen.

Im nächsten Raum, die originale Einrichtung Kürschners von Lübbenau mit den verschiedensten Pelzen. Nicht, dass wir darauf abfahren würden. Es war damals so, und es war interessant sich vorzustellen, wie es früher in so einem Laden wohl zugegangen ist.

Kuerschner-Laden im Spreewald-Museum Luebbenau.

Beim Kürschner. Ein Pelzmantel gefällig. Vielleicht lieber nicht.

Der Schumacher wartete auf Kundschaft. Tipp: Für die Antwort der zugehörigen Frage muß man schon den kleinen Film bis zu Ende sehen.

Beim Schumacher im Spreewald-Museum Luebbenau.

Oder lieber maßgefertigte Schuhe?

Im Bekleidungsgeschäft erfuhr man natürlich etwas über den Blaudruck.

Kleidungsgeschaeft im Spreewald-Museum Luebbenau.

Manche netten Lädchen sehen heute ja auch noch so aus.

Leinen, der Stoff der edel knittert.

Den großen Webstuhl zu bedienen schien doch etwas komplizierter so sein. Man konnte aber an einem kleineren Exemplar rechts davon das Weben ausprobieren.

Ein alter Webstuhl im Spreewald-Museum Luebbenau.

Es macht Spaß sich im Weben zu versuchen.

Im Neubau des Museums.

Und diese Herrschaften hier?

Wartende Passagiere im Spreewald-Museum in Luebbenau.

Bisschen groß das Kleid für die Kleene.

Die warten darauf in dem folgenden Wagen….

Alter Personenwaggon im Spreewald-Museum in Luebbenau.

Das war noch reisen.

und zwar gemütlich in der „Holzklasse“ von dieser..-und nun kommen wir zum Highlight.- …

Alter Personenwaggon im Spreewald-Museum in Luebbenau.

Mit ein paar Kissen…

…Dampflok nach Goyatz zu fahren. Diese bekannte Spreewaldbahn, habe ich früher schon einmal im Schlosspark gesehen. Ich erinnere mich ganz dunkel daran, dass es dort irgendwo ein Gebäude gegeben haben muß, in der diese Bahn untergebracht war. Ich weiß es aber nicht mehr ganz genau. Muß ich noch einmal nachfragen.

Spreewaldbahn im Spreewald-Museum in Luebbenau.

Die Spreewaldbahn.

Ich habe sie also nicht das erste Mal gesehen, wie der Rest meiner Familie. Allerdings stand ich zum ersten Mal im Führerhaus der Lok. Sehr mechanisch.

Im obersten Stockwerk.

Nun, es war ja Ostern, und so befand sich dort eine Ostereier-Ausstellung.

Doch. Es war schon ganz faszinierend, was man alles so mit einem Hühnerei machen kann.

Sorbischer Ostereier.

Sorbischer Ostereier mit der Wachstechnik bearbeitet.

So, dann macht euch mal auf den Weg. Es wäre zu schade sich das Spreewald-Museum entgehen zu lassen.

Wir können ein Besuch für Familien empfehlen.

Ach ja, die Überraschung für das Museumsquiz der Jungs.

Ach nein! Ich sage bzw. schreibe nix. Sonst ist es ja keine Überraschung mehr.

Noch ein Museum gefällig? Hier ein Vorschlag:

Ward ihr selber schon mal dort?

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Nancy

Nancy

Hallo, ich bin die Hauptautorin in diesem, meinen Blog. Mit meiner Familie zusammen zu sein, ist für mich das schönste was es gibt. Am intensivsten ist es, wenn wir auf Reisen gehen und zusammen neue Dinge entdecken.
Nancy

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